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An Tipps und Leitfäden für einen nachhaltigeren Lebensstil mangelt es nicht, das Internet ist (zum Glück) voll von Ratgebern und Checklisten zur Plastikvermeidung, zum Stromsparen, zum Wassersparen und und und. Deshalb teilen wir hier nur die Tipps mit euch, die wir selbst auch umsetzen, die uns leicht fallen oder bei denen wir einen kleinen Aha-Moment erlebten.

Habt ihr auch einen Tipp für uns, den wir hier veröffentlichen sollen? Dann schreib uns gerne an!


Weiteres aus unserer Serie “Nachhaltiger Leben”

Gewohnheiten überdenken

Wie gestaltet ihr euren Einkauf, euren Weg zur Arbeit, euren Alltag? Sicherlich gibt es an einigen Stellen Gewohnheiten, die sich über die Jahre so ergeben haben. Vielleicht, weil es früher noch keine Alternativen gab, oder weil das Bewusstsein erst in den letzten Jahren dafür gewachsen ist. Für ein nachhaltigeres Leben hilft es, sich diesen Gewohnheiten bewusst zu werden. Daraus ergeben sich oft ganz einfache Möglichkeiten, etwas zu verändern. Was uns geholfen hat, teilen wir in diesem Artikel gerne mit euch, lasst euch inspirieren!

Seht euren Müll mit anderen Augen

Ihr öffnet eure Briefe, der Umschlag kommt sofort in den Müll? Der Kaffeesatz landet direkt im Biomüll, alte Gläser kommen in den Altglascontainer? Das muss nicht sein! In vielem, das aus Gewohnheit als Abfall betrachtet und behandelt wird steckt Potenzial für mehr. Verpackungen, Tüten, Gläser und Dosen müssen keine Einwegprodukte sein. Oftmals sind sie nur leicht verschmutzt und lassen sich ohne viel Arbeit hygienisch reinigen und wiederverwenden. Alte Marmeladengläser könnt ihr zum Beispiel zum Einfrieren benutzen, der Kaffeesatz gibt Pflanzen und euren Haaren neue Kraft. Und Briefumschläge sind eine unersättliche Quelle für Schmierpapier. Ich habe zumindest schon lange keinen Block mehr gekauft. Bevor ihr das nächste Mal Dinge entsorgt, nehmt euch doch einen Moment und überlegt, ob ihr dem Gegenstand noch ein zweites, drittes (oder sogar viertes 😮!) Leben schenken könnt.

Werdet kreativ

Vor allem, wenn ihr an euren Wegwerf-Gewohnheiten arbeiten wollt hilft es, kreativ zu werden. Schüttet euer Nudel- und Kartoffelwasser nicht weg, nutzt es als Alternative zu chemischen Reinigungsmitteln, als Spülung für die Haare oder Dünger für eure Pflanzen. Viel Inspiraton bieten auch Websites wie utopia.de oder smarticular.net. Und es kann nicht nur praktisch sein, “Abfall” kreativ zu nutzen, sondern auch schön! Anstatt zum Beispiel eine alte Zeitschrift in die Blaue Tonne zu werfen, könnt ihr sie als kreative individuelle Geschenkverpackung nutzen. Aus alten Teelichtern entstehen wunderschöne Sterne als Deko für die nächste Adventszeit.

Hinterfragt eure Alltagsprodukte

Warum nutzt ihr eigentlich schon immer die Flüssigseife in der Plastikverpackung? Muss es wirklich das Wasser aus der Flasche sein oder schmeckt das Leitungswasser eigentlich genauso gut? Und lässt sich nicht zumindest ein Teil eurer Putzmittel mit natürlichen Hausmitteln ersetzen? Oft konsumieren wir so, wie wir es eben schon immer gemacht haben. Hier lohnt ein genauer Blick – der schont die Umwelt und häufig auch den Geldbeutel!

Seid selbstkritisch

Vorneweg möchten wir sagen: Ganz klar, nicht jeder hat die Möglichkeit, Gewohnheiten zu ändern, nicht überall ist die Infrastruktur vorhanden. Es gibt viele gute Gründe für unsere Entscheidungen. Doch wenn wir uns an die eigene Nase fassen, können wir offen gestehen: Ab und an hindert uns einfach die Faulheit daran, nachhaltiger zu leben. Und dabei verlieren wir auch schnell die Vorteile aus dem Blick. Es ist also ein wichtiger Anfang, sich dessen bewusst zu werden, so wählen wir vielleicht in Zukunft den vermeintlich „unbequemeren“ Weg:

Denn, wer für den kleinen Einkauf Rad statt Auto wählt, der schont die Umwelt und tut was für die Gesundheit. Beim Besuch auf dem Wochenmarkt gibt’s unverpacktes, regionales Gemüse, gleichzeitig macht das Schlendern über den Markt das Einkaufen zum gemütlichen Ausflug an der frischen Luft. Und ein Bummel durch die Innenstadt, bei dem ihr gebündelt eure Besorgungen erledigt, unterstützt nicht nur den lokalen Handel. Er sorgt auch hier und da für ein nettes Pläuschchen und spart zudem auch CO2 und Verpackungsmüll, der durch Versand entstehen würde.

Ihr habt auch noch Ideen, wie man seinen Gewohnheiten entfliehen kann? Dann hinterlasst uns doch einen Kommentar, wir freuen uns immer über neue Ideen!