Skip to main content

Social Impact Ambassadors: Engagierte Füchse

Im heutigen Interview spricht WeShape-Gründer Tobias Freund mit Darius Niroumand. Er ist Geschäftsführer von Webfox, einer Digitalagentur, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legt. Darius berichtet über das "Wie und Warum" seines sozialen Engagements.

Darius Niroumand, Webfox im Interview mit WeShape

Inhalt des Videos

  • Minute 00:00 – Intro
  • Minute 00:20 – Das soziale Engagement von Webfox
  • Minute 01:45  – Soziales Engagement & die Rolle der Führungskraft
  • Minute 02:34  – Motivation, bei WeShape mitzumachen
  • Minute 04:01 – Nachhaltigkeit und Digitalisierung
  • Minute 06:28 – Ehrenamtliches Engagement

Links & Hintergründe

Transkript

Bitte beachten: Das Transkript wurde automatisiert erzeugt. Das ist oft nicht sehr genau, das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit einige Fehler. Im Zweifel gilt immer das im Video aufgezeichnete und gesprochene Wort.

Tobias: Hallo Darius, schön, dass du da bist, danke für deine Zeit und auch schön, dass wir wieder mal sprechen. Ich weiß ja durch unsere Zusammenarbeit, dass ihr euch bei Webfox schon immer sozial engagiert habt. Möchtest du uns hierzu einfach mal ein paar Einblicke geben?

Darius: Ja, sehr gerne. Doch schön erst mal für die für die Einladung das wir sprechen können. Webfox ist eigentlich vor 21 Jahren gegründet worden. Von meiner Mutter damals und schon schon ganz früh sozusagen sozial oder haben sich sozial engagiert. Meine Mutter ist auch Gründungsmitglied von dem „Jung und Jetzt“ Verein, der frühzeitig sich dafür eingesetzt hat, eine Online-Plattform zu realisieren, wo sich Kinder und Jugendliche anonym hinwenden können, wenn sie Probleme haben und über eine Chat- Möglichkeit sozusagen sich professionelle Hilfe holen konnten.

Das heißt, als ich 2012 dazugekommen bin, war es für mich klar, dass wir als Agentur uns immer sozial engagieren. Wir haben darüber hinaus vielen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auch immer die Möglichkeit gegeben, anzufragen, ob zum Beispiel für Sportvereine oder andere Vereine, in denen sie tätig waren, wir eine kleine finanzielle Spende machen. Das haben wir auch häufiger einmal gemacht für den Hockey Verein, für einen Baseball Verein, für den Fußballverein…

Dabei auch einen guten Mix hinbekommen aus einer Zeitspende und einer finanziellen Spende. Und ich habe einfach die letzten Jahre gemerkt, dass es sehr, sehr gut ankommt bei unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

 

Tobias: Okay, und welche Rolle spielt hierbei sozusagen deine Verantwortung als Führungskraft? Also sprich, hast du einen „Leading by example“?

Darius: Ja, ich denke, das unterscheidet sich so ein bisschen in zwei Kategorien. Auf der einen Seite es ist einfach, glaube ich, ein persönliches Vorbild zu sein und auch selber wirklich seine eigene Zeit mit einzubringen.

Und die zweite Sache ist da letztendlich als Führungskraft von einer Organisation, von einem Unternehmen auch wirklich Raum und Möglichkeiten zu schaffen für solche Engagements. Ich hatte es ja gerade gesagt, es gibt sowohl die Zeitspende als auch die finanzielle Spende. Und ich persönlich engagiere mich auch gerade mit meiner Zeit für für die eine oder andere Sozialeinrichtung.

 

Tobias: Du sagtest ja auch, dass ihr da sehr viele verschiedene Projekte für euch identifiziert habt und die ihr gefunden habt. Was war denn deine Motivation bei WeShape mitzumachen?

Darius: Genau. Also wir hatten eingangs natürlich diese zwei Möglichkeiten immer genutzt. Die eine Möglichkeit, wo wir selber mitgestaltet haben, beispielsweise bei dem „Jung und Jetzt“ Verein oder auch 2015, als das Peace x Peace Festival initiiert wurde, wo ich auch eigenständig mitgeholfen habe.

Die zweite Möglichkeit war meistens, den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen letztendlich die Option anzubieten, von sich aus mit Ideen zu kommen. Als ich dann euch kennengelernt habe, als ich WeShape kennenlernen durfte, war das ein perfekter Match, weil wir darüber eine Technologie haben oder eine Plattform haben, wo wir unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen partizipieren lassen können bei der Entscheidung, wo letztendlich hin gespendet wird.

Das fand ich nämlich ganz, ganz wichtig. Ich meine, man kann ein persönliches Vorbild sein, man kann Raum und Möglichkeiten schaffen. Ich möchte aber letztendlich auch, dass das Team mitentscheidet, was wir als Organisation machen. Letztendlich sind sie auch diejenigen, die mit dafür sorgen, dass wir überhaupt den Umsatz generieren, wovon wir dann hoffentlich auch genügend Möglichkeiten haben, zu spenden.

 

Tobias: Ja, super Webfox an sich ist ja eine Agentur für Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das sind so zwei ganz riesige Begriffe. Aber wo funktionieren diese beiden denn gut miteinander und wo reiben die sich denn eigentlich?

Darius: Ja, das sind ich glaube gerade aktuell ja die beiden großen Themen gewesen. Letztendlich auch in unserer Gesellschaft und der Politik. Wir haben versucht, frühzeitig darauf zu achten. Nachhaltigkeit ist für uns natürlich ein Thema. Ich glaube, damit beschäftigen sich doch schon viele Organisationen. Gerade im Büro selbst von der Mülltrennung über über den grünen Strom bis hin zu Mobilität, bei Mitarbeitern Mitarbeiterinnen einfach darauf zu achten, dass man da nachhaltig agiert.

Aber letztendlich wir als eine Firma, die sich auf die Fahne schreibt, Digitalisierung voranzubringen. Bei Unternehmen. Und Digitalisierung nun mal am Ende des Tages auch viel mit IT zusammenhängt und IT ist letztendlich etwas, was Strom kostet.

Daher haben wir hier versucht Partner zu finden, Hosting Anbieter zu finden, wo letztendlich die Server auch über grünen Strom betrieben werden. Aber ich glaube über das Infrastruktur-Thema hinaus kann man da noch eine ganze Menge machen.

 

Tobias: Das heißt letztendlich, wenn ich das richtig verstehe, auch in eurer zu Lieferkette in der ganzen Wertschöpfung versucht ihr ein bisschen darauf zu achten, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt?

Darius: Genau. Wir versuchen darauf zu achten, dass sowohl unsere Lieferanten ihren Teil dazu beitragen, als auch selbst wirklich mit Kunden in den Projekten der digitalen Transformation zu schauen:

Muss man wirklich immer alles neu entwickeln? Gibt es eventuell Software Fragmente, die schon mal existierten, die man wiederverwenden kann? Also so banal das klingt. Aber auch in der Softwareentwicklung gibt es was wie Reuse oder Recycle.

Und das sind letztendlich Themen, mit denen wir uns verstärkt beschäftigen. Weil ich glaube, je mehr wir an digitalen Produkten in der Welt schaffen, desto eher wird das auch ein Thema. Zu schauen, dass es am Ende des Tages auch nicht IT Müll gibt auf irgendwelchen Servern die letztendlich unnötig auch Energiekosten.

 

Tobias: Finde ich eine spannende Sache. IT Recycling und Code Recycling. Das ist aber ein anderes Thema wieder.

Aber nun, wir kennen uns ja schon eine ganze Zeit lang und ich weiß, dass du neben deiner Tätigkeit als Geschäftsführer beiWebfox dich ja auch ansonsten eigentlich immer wieder engagierst. Und ich weiß natürlich schon ein bisschen mehr, aber willst du hier ein bisschen verraten, was du sonst noch so machst?

Darius: Ja, ich hatte es gerade ja schon eingangs gesagt, dass ich natürlich auch meine persönlichen Interessen verfolge. Beim sozialen Engagement und neben den Möglichkeiten, die ich mit Webfox schaffe, engagiere ich mich seit sechs Jahren inzwischen viel für den Peace x Peace Verein, der Verein, der letztendlich als Initiator hinter dem Peace x Peace Festival steckt. Gestartet mit dem Aufruf damals in der sogenannten Flüchtlingskrise haben wir uns darauf fokussiert, letztendlich Projekte zu finden, wo man einfach Kinder in Not unterstützt.

Aber nach ein, zwei Jahren frühzeitig erkannt zu sagen, es reicht nicht nur Kindern in Not zu helfen, sondern frühzeitig anzusetzen in der Bildung. Und das ist etwas, was mich sehr stark interessiert, was mich auch voranbringt als Persönlichkeit, glaube ich. Und da versuchen wir aktuell noch stärker den Fokus darauf zu legen, was Kinder in der Zukunft lernen müssen. Wir sprechen von sogenannten Future Skills.

Das ist ja auch ein Thema, was immer prominenter wird. Und da bin ich gerade dabei, mit Teddy und Fetsum von Peace x Peace über ein innovatives Bildungskonzept nachzudenken. Vielleicht im nächsten Jahr ein bisschen mehr dazu.

 

Tobias: Ich finde es persönlich als als Vater von zwei Kindern natürlich eine ganz tolle Sache, weil ich auch ein bisschen mit Sorgen die Bildungspolitik in der Zukunft betrachte.

 

Tobias: Also erstmal vielen Dank dafür. Wer von den Zuschauern mehr darüber erfahren will, unter dem Video findet ihr weiterführende Adressen. Pxp.one ist die neue Webseite von euch. Und erst mal vielen Dank. Ich finde das sehr inspirierend und auch um zu zeigen, dass man über seinen beruflichen Wirkungsgrad hinaus wirklich auch wichtige Impulse setzen kann. Ich denke mal, das ist für so junge Unternehmer wie dich und auch für mich eine ganz wichtige Sache. Deswegen vielen Dank für die Initiative und wir wünschen euch ganz viel Erfolg weiterhin.

 

Darius: Vielen Dank Tobias und auch natürlich Euch weiterhin viel Erfolg! Und an alle Zuhörer Kommt auf die Plattform WeShape, das ist was Gutes für uns alle.

 

Tobias: Vielen Dank.