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COP26 – Paraguay hat den Entwaldungsstopp unterzeichnet, aber die Abholzung geht weiter

Im November 2021 hat Paraguay nach Protesten der Umweltschutzverbände – auch von Pro Cosara – endlich unterschrieben, dass sie sich dem von vielen Ländern vereinbarten Entwaldungsstopp anschließen werden. Einen Monat später haben wir erneut massiven illegalen Holzeinschlag entdeckt und Brände, um noch schneller Regenwald in Ackerfläche für Drogen und Soja umzuwandeln.



In einem Schreiben an die Regierungsvertreter, insbesondere an den Minister für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, der auf der COP26 für Paraguay unterzeichnet hat, haben wir am 9. Dezember 2021 diese illegalen Aktivitäten angezeigt.

Auf der Landkarte unten seht Ihr eine Schneise, die direkt zu dem Waldstück führt, bei dem wir den Holzeinschlag entdeckt haben. Leider sind die Eigentumsverhältnisse schwierig. Obwohl wir als Schutzgebiet und international als Nationalpark eingestuft werden, in dem kein Wald gerodet werden darf, können wir von Pro Cosara nicht diese Schneise schließen.

Daher möchten wir so viel Regenwald wie möglich ankaufen.

Wir haben leider keinen Douglas Tomkins, der in Lateinamerika Land für Schutzgebiete aufgekauft hat, weil die Regierungen sich lange Zeit nicht ausreichend um die Belange der Umwelt gekümmert haben: Nicht sehr weit weg von San Rafael entfernt liegt Esteros del Iberá in der argentinischen Provinz Corrientes. Das Gebiet ist nach dem Pantanal in Brasilien das größte Feuchtgebiet der Erde. Am 23. Dezember 2015 schenkte die Witwe von Douglas Tomkins 138.140 ha des Sumpflands zur Errichtung eines Nationalparks.


DAS KANN DEINE SPENDE BEWIRKEN

125 Credits erlauben uns, ca. 10 m² Land anzukaufen, mit 1260 Credits können wir schon einen Ar finanzieren.

Damit trägst du dazu bei, den Schutzstatus Nationalpark zu sichern. Vielen Dank!