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Monique Ishimwe, eine 16-jährige Schülerin der GS St. Francois d’Assise Mpushi, erklärt: „Bevor wir eine Little-Sun-Lampe bekamen, hatten wir zu Hause nur eine Taschenlampe und die Batterien waren meistens leer. Es war eine große Herausforderung für mich, zu lesen oder meine Hausaufgaben zu machen.“

Ab März 2020 wurden die ruandischen Schulen als Reaktion auf die COVID-19-Krise für acht Monate geschlossen und die Schüler waren gezwungen, ihren Unterricht zu Hause fortzusetzen. Viele junge Menschen haben tagsüber Verpflichtungen im Haushalt, und um nach Einbruch der Dunkelheit zu lernen und zu arbeiten, verbrennen Familien ohne Strom oft Kerosin als Licht.

Um junge Ruanderinnen zu unterstützen, die im Hinblick auf den Zugang zu Energie und Bildungschancen mit vielen Herausforderungen konfrontiert sind, haben wir uns mit unserem lokalen Partner SaferRwanda und dem ruandischen Bildungsministerium zusammengetan und im vergangenen Jahr über 8.000 Solarlampen an Schüler:innen verteilt.

„Nachdem ich meiner Mutter zu Hause geholfen habe, sitze ich jeden Abend in meiner Lieblingsecke in unserem Haus und lerne für mein Studium. Mein Traum ist es, eine politische Führungskraft zu werden, vielleicht Bürgermeisterin unseres Bezirks. Ich möchte allen in unserer Region helfen, Zugang zu Solarenergie zu bekommen, ich denke, das würde ihnen helfen, ein besseres Leben zu bekommen“, erzählte Monique.

Energie für Moniques Ambitionen (c) Denyse K. Uwera