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Siri Maya, die junge, vierfache Mutter aus Silinge strahlt über das ganze Gesicht. Es ist Erntezeit, und zum ersten Mal stehen sie und ihr Mann vor einer Vielfalt an Gemüse. Es ist Gemüse, das sie selbst angebaut haben. Mithilfe des LiScha Agrarprojektes konnten sie ein Gewächshaus errichten, Obstbäume pflanzen und Reis sowie verschiedenes Gemüse anbauen.

Voller Stolz berichtet Siri Maya, dass es ihr zum ersten Mal in ihrem Leben möglich ist, eigenes Gemüse auf dem Markt zu verkaufen. Manchmal bekommt sie 25 € oder mehr. Eine neue, eine erleichternde Erfahrung für die junge Frau. Sie kann ihrer Familie nun eine gute Mahlzeit kochen – ausreichend, nahrhaft und abwechslungsreich.


LiScha Himalaya - Zeit der Veränderung und Zuversicht 1

Die Coronazeit war nicht leicht für sie. Der Lockdown hat auch für ihr Leben schmerzliche Einschnitte gebracht. Monatelang fehlten die Einkünfte. Überhaupt, so erzählt uns Siri Maya, ist es noch nicht lange her, dass für sie Hunger allgegenwärtig war. Es gab nur Maisbrei und Wildkartoffeln, manchmal ein paar Linsen, aber eher selten. Gemüse war rar und etwas Besonderes. Sie hatten früher nur ein klägliches Einkommen, das sie hart erarbeiten mussten. Stundenlang sammelten sie im Wald Blätter, um diese dann als Viehfutter für einen Hungerlohn auf dem vier Stunden entfernten Markt zu verkaufen.
Das ist jetzt anders.

Hart arbeiten müssen sie zwar noch immer, aber nun dürfen sie auch fair verdienen. Siri Maya und ihr Mann trauen sich sogar, Pläne und Wünsche für die Zukunft zu formulieren. Vielleicht können sie, wenn sie gut sparen, eine Kuh kaufen oder ein paar neue Werkzeuge? Allein der Gedanke daran lässt sie lächeln.

Und ihr könnt dabei sein und helfen, benachteiligten Menschen wie Siri Maya solche wertvollen Chancen zu geben!

Danke!


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