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Sanjita, die kleine 9-jährige Chepang konnte wieder nach Hause zu ihrer Familie. Sie hat überlebt! Was ist passiert?

Wie schon so oft besuchte Sanjita ihre Großeltern in der nächsten Siedlungsgemeinschaft.
Bei den Großeltern zu sein, heißt für die kleine Chepang auch, mit ihnen in den Wald zu gehen und gemeinsam Wildfrüchte und Pilze zu sammeln.

So auch dieses Mal. Baumpilze standen auf dem Plan. Tragischerweise verwechselten sie die essbaren Pilze mit den ähnlichen sehr giftigen.

Kurz nach dem Verzehr zeigten sich bei der Großmutter die ersten schweren Symptome der Vergiftung. Sie verstarb kurze Zeit später.

Als uns der Notruf über den Tod der Großmutter und den besorgniserregenden Zustand der Enkelin und des Großvaters erreichte, sendeten wir umgehend einen Krankenwagen so nah wie möglich an ihren Wohnort (die meisten Häuser der Chepang sind nur zu Fuß erreichbar).

So konnte die kleine Sanjita, wesentlich schwerer betroffen als ihr Großvater, nur wenige Stunden später auf der Intensivstation einer Spezialklinik versorgt werden.

Sanjita Chepang | LiScha Himalaya

Sanjita auf der Intensivstation


Durch die intensive medizinische Behandlung erholte sie sich schnell und konnte inzwischen als genesen aus dem Krankenhaus entlassen werden! Der Großvater hatte vergleichsweise wenig von den Pilzen gegessen und überstand seine Vergiftung mit starker Übelkeit und Bauchschmerzen. Good News!!!

Eine gute medizinische Versorgung kostet in Nepal viel Geld. Geld, das Familien wie Sanjita nicht aufbringen können. So sind sie (noch) auf Hilfe von außen angewiesen.
Den Dank der Eltern der kleinen Chepang für die medizinische Unterstützung geben wir gern an euch alle weiter, die mit ihren Spenden helfen, dass Erkrankte wie Sanjita schnell und bestmöglich behandelt werden können, was manchmal sogar Leben rettet!

Danke an euch alle, die solch eine Hilfe erst ermöglichen!

Sanjita Chepang | LiScha Himalaya

Sanjita Chepang