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Wir bringen ein Stück Natur direkt vor die Haustür, denn im Wohnungsbau ist vieles möglich und jede Biene zählt.

Viele Menschen, die in Mietshäusern wohnen, blicken seit Jahrzehnten aus dem Fenster und sehen: kurzgeschorenen Rasen. Gepflegt aber langweilig für Mensch und Tier. Doch diese Flächen bergen Chancen.

Chancen, die das Projekt „Treffpunkt Vielfalt“ nutzt, um wieder mehr Leben in unsere Vorgärten zu bringen. Zusammen mit Berliner Wohnungsbaugenossenschaften wurden Außenflächen mit tristem Einheitsgrün in lebendige Orte für Mensch und Natur umgestaltet. Mutige Entscheider*innen im Wohnungsbau gingen voran. Doch im Projekt sollten alle mit ins „Beet“ geholt werden. Die Anwohnenden wurden befragt, Bienen und Schmetterlinge gezählt und die Gartenarbeitskräfte geschult.

 

Mit etwas Beherztheit verwandelte sich der Gebrauchsrasen zur Blühwiese und so mancher Formschnitt zum Vogelparadies. Unsere Ergebnisse sind eindeutig: Mehr Pflanzen und Tiere auf den Flächen verbessern das Wohlbefinden im gesamten Quartier!

Nun gilt es, das Erreichte weiter zu begleiten. Für unsere Kartierungen von Wildbienen und Schmetterlingen brauchen wir Mittel. Der Erfolg auf den Flächen zeigt es – 74 unterschiedliche Wildbienenarten konnten bisher nachgewiesen werden. Damit wir die Flächen auch weiterhin wissenschaftlich begleiten können, freuen wir uns über jede Unterstützung.